Die Bausteine
- Erfassen: Beginn, Ende und Pausen täglich notieren — siehe Arbeitszeit-Rechner. Aus dem Kopf rekonstruieren ist ungenau.
- Verstehen: Brutto vs. netto — Pausen zählen nicht als Arbeitszeit.
- Prüfen: Wöchentliche Summe gegen Soll-Stunden — Abweichungen früh erkennen.
Gleitzeit richtig nutzen
- Kernzeit kennen: Wann Anwesenheitspflicht besteht — der Rest ist flexibel.
- Konto im Blick: Plus- und Minusstunden regelmäßig prüfen, nicht erst am Quartalsende.
- Überstunden: Nur was angeordnet oder geduldet ist, zählt — den Rest mit dem Arbeitgeber klären.
Selbstständige
- Projektzeiten trennen: Pro Kunde/Projekt erfassen — die Abrechnung dankt es.
- Unproduktiv ehrlich: Auch Admin-Zeit erfassen — sie ist real, auch wenn sie niemand bezahlt.
Kein Rechtsrat: Pausen- und Höchstarbeitszeiten regeln Arbeitszeitgesetz, Tarifvertrag und Arbeitsvertrag — unsere Rechner ersetzen keine Rechtsberatung. Im Zweifel: Betriebsrat oder Fachanwalt.
